
NORDLICHE
ROUTE
SEHENSWÜRDIGKEITEN
:
Naivasha, die Grabenbruch-Seen,
über das Lerochi-Plateau zu den Samburu- and Buffalo-Springs-Nationalparks,
zurück über Mount Kenia, die Abadares und Thika.
Diese Route kann man variieren, d.h. wenn Sie wenig Zeit
haben, ist eine schöne Safari genauso möglich als wenn Sie
sich 7 bis 10 Tage oder gar länger gönnen.
Von unserer Farm aus fahren Sie zunächst durch Kenias
Hauptstadt, Nairobi. Danach geht’s ca. 50 km lang bergauf: Sie
erklimmen den Kamm des Grabenbruchs. Felder und Wälder, Hütten
und Dörfer säumen den Weg.
Oben angekommen, geniessen Sie den unendlichen Blick hinab in den Grabenbruch:
man sieht den Naivasha-See, den Longonot-Berg und eine schier endlose
Weite.
Die Fahrt ins Tal zum Naivasha-See, einem grossen Süsswasserreservoir
geht wie von selbst. Hier am Seeufer haben sich viele Blumenfarmen angesiedelt.
Obwohl diese ein Exporterfolg sind, werden aus den Reihen der Naturschützer
Zweifel angemeldet: der Wasserstand des Sees ist in den letzten Jahren
drastisch gesunken! Trotzdem ist es noch immer ein wundervoller Ort.
Besonders Vogelfreunde kommen hier auf ihre Kosten und die Rufe der
Flusspferde sind alltäglich. Vielleicht können Sie nachts
sogar eines beim Grasen beobachten!
Von hier aus kann man Crescent Island, den Krater-See, den Hells-Gate-Nationalpark
besuchen oder den Longonot-Berg besteigen. Der Hells-Gate-Nationalpark
hat eine Besonderheit: man kann ihn sogar zu Fuss oder mit dem Fahrrad
erkunden; in den meisten anderen Nationalparks ist es strikt untersagt,
das Auto auch nur zu verlassen.
Weiter geht’s nach Nakuru, dessen bekannter Nationalpark
einen bis zu
30 km2 grossen Salzsee mit einschliesst, dessen Ufer oft rosa leuchten.
Der Grund dafür sind Millionen Flamingos, die auch hier, wie an
anderen Salzseen auf Nahrungssuche sind. Ausserdem gibt es hier jede
Menge andere Tiere zu beobachten, z.B. Nashörner.
Auf der Weiterfahrt gen Norden passieren Sie den Baringo-See und den
Bogoria-See. Obwohl die beiden unmittelbare Nachbarn sind, könnten
sie nicht verschiedener sein:
Der Bogoria-See ist ein von hohen Bergen umgebener Salzsee, der für
seine heissen Quellen und Geisiere bekannt ist. Dort werden Sie abermals
Millionen Flamingos sehen und vielleicht auch einige der sehr scheuen
Kudu-Antilopen.
Der Baringo-See ist ein grosser Süsswassersee. Ein Spaziergang
am Seeufer verschafft Ihnen einen guten Einblick in das Leben der Leute
am See. Und es ist gut möglich, dass Sie einige der zahlreichen
Krokodile erspähen, die hier faul in der Sonne liegen.
Wenn Sie das Lerochi-Plateau erklimmen, schauen Sie zurück
auf den Baringo-See! Laikipia ist zwar auf der Karte nicht als Nationalpark
markiert, hat aber nach der Masai Mara die grösste Wilddichte in
Kenia. Viele der Farmer hier halten Rinder, d.h. dass das Land gleichzeitig
auch Heimat für viele Wildtiere sein kann. Es gibt regelmässig
Löwenattacken! Halten Sie auf einem der Farm-Campingplätze,
geniessen Sie die Wildnis. Oftmals werden Farmprodukte zum Kauf angeboten
und die Farmer sind generell sehr freundlich und aufgeschlossen.
Weiter im Norden wird das Land trockener. Es ist Samburu-Land
und auch hier werden Sie noch traditionell lebenden Viehhirten begegnen.
Vorbei an dem riesigen Mathew’s Massiv geht es jetzt zu den Samburu-
und Buffalo-Springs-Nationalparks.
Die Buffalo-Springs-, Samburu- und Shaba-Nationalparks
gehören alle zum gleichen Ökosystem: es herscht trockenes
Klima. Zu den hier typischen Tieren zählen Oryx, Gerenuk und auch
die selten gewordenen Grevy’s Zebra.
Shaba ist in den 60iger Jahren durch die Adamsons bekannt geworden,
die hier gelebt und Löwen freigesetzt haben. Vielleicht haben Sie
das Buch “Frei geboren” von Joyce Adamson gelesen?
Samburu hat neuerdings durch ein schier unerklärliches Phänomen
Ruhm erlangt: eine Löwin, die Oryx-kälber aufziehen will.
Die Hauptstrasse in Richting Süden führt durch
Isiolo nach Nanyuki. Nanyuki ist eine geschäftige Kleinstadt und
liegt am Fusse des Mount Kenia, Afrikas zweithöchstem Berg. Von
hier aus werden Aufstiege zum Gipfel organisiert, der, wie der Kilimanjaro,
ebenfalls schneebedeckt ist.
Auf der anderen Seite des Tales erstreckt sich das Abadare Massiv, nicht
ganz so hoch, nicht ganz so kalt und überaus beliebt bei Wanderern.
Am Fusse des Massives kann man viele Tiere beobachten, Gazellen, Büffel..,
je höher man kommt, desto rarer werden diese.
Die Rückfahrt nach Nairobi führt an Thika vorbei
durch dichtbesiedeltes Agrarland. Kleine und grössere Felder, Bananenplantagen,
Hütten und Dörfer säumen den Weg.
SUED-WEST
KENIA
SEHENSWÜRDIGKEITEN
:
Longonot, Hells Gate, Lake
Naivasha, Masai Mara
Diese Route führt durch den atemberaubenden Grossen
Afrikanischen Grabenbruch in die tierreiche Masai Mara. Wenn Sie nur
wenig Zeit haben, kann man aus dieser Route eine kürzere und dennoch
erlebnisreiche Safari machen.
Von unserer Farm aus fahren Sie zunächst durch Kenias
Hauptstadt, Nairobi. Danach geht’s ca. 50 km lang bergauf: Sie
erklimmen den Kamm des Grabenbruchs. Felder und Wälder, Hütten
und Dörfer säumen den Weg.
Oben angekommen, geniessen Sie den unendlichen Blick hinab in den Grabenbruch:
man sieht den Naivasha-See, den Longonot-Berg und eine schier endlose
Weite.
Die Fahrt ins Tal zum Naivasha-See, einem grossen Süsswasserreservoir
geht wie von selbst. Hier am Seeufer haben sich viele Blumenfarmen angesiedelt.
Obwohl diese ein Exporterfolg sind, werden aus den Reihen der Naturschützer
Zweifel angemeldet: der Wasserstand des Sees ist in den letzten Jahren
drastisch gesunken! Trotzdem ist es noch immer ein wundervoller Ort.
Besonders Vogelfreunde kommen hier auf ihre Kosten und die Rufe der
Flusspferde sind alltäglich. Vielleicht können Sie nachts
sogar eines beim Grasen beobachten!
Von hier aus kann man Crescent Island, den Krater-See, den Hells-Gate-Nationalpark
besuchen oder den Longonot-Berg besteigen. Der Hells-Gate-Nationalpark
hat eine Besonderheit: man kann ihn sogar zu Fuss oder mit dem Fahrrad
erkunden; in den meisten anderen Nationalparks ist es strikt untersagt,
das Auto auch nur zu verlassen.
Der Weg zur Masai Mara führt durch Masai-Land: weite
Steppe und Masai mit ihren Rinder- und Ziegenherden, wie schon seit
Jahrtausenden. Aber Sie werden auch Wildtiere sehen: Gazellen, Zebras
und vielleicht auch Giraffen.
Die Masai Mara wird von den Masai selbst verwaltet und nicht von der
kenianischen Regierung. Es ist deshalb ein Nationalreservat und in sehr
trockenen Jahren dürfen die Masai hier im Reservat auch ihr Vieh
grasen. Die Fläche des Parks ist
ca. 1500 Km2. Es ist eines der bekanntesten Wildreservate in Ostafrika
und grenzt direkt an die Serengeti in Tansania.
Die grossen Wanderungen von schätzungsweise 1,5 bis 2 Millionen
Wildtieren in der Masai Mara und Serengeti ziehen jedes Jahr im Juni/
Juli viele Besucher an. Ausserhalb dieser Zeit leben ca. eine halbe
Million Tiere im Reservat, nicht nur reizvoll für Besucher, sondern
auch für alle grossen Katzen. Die schwarzmähnigen Masai Mara
Löwen sind weltberühmt.
Wenn Ihre Zeit begrenzt ist, können Sie nach Nairobi zurückkkehren.
Andererseits können Sie auch mehr vom Südwesten des Landes
erkunden.
Das Masai Mara Ökosystem erstreckt sich bis nach Kilgoris. Danach
geht’s höher hinauf: hier gedeiht Kenias Tee. Über Kericho
und Elburgon und durch die Reste des Mau-Urwaldes gelangen Sie nach
Nakuru, von wo aus Sie entweder nach Nairobi zurückkehren oder
an unsere Nördliche Route anknüpfen können.
SUED-OST
KENIA
SEHENSWÜRDIGKEITEN
:
Durch den Amboseli-Nationalpark
und die Tsavo-Nationalparks bis zur Küste und Malindi
Diese Route führt Sie durch einen wunderbaren Teil
Kenias atemberaubender Wildnis.
Von Nairobi aus geht es in Richtung Süden nach Namanga, einer kleinen
Grenzstadt an der kenianisch-tansanischen Grenze. Auf dem Weg dahin
werden Sie sehen, wie die Vegetation allmählich von Savanne in
Buschland übergeht. Diese Gegend ist Masailand und so werden Sie
natürlich den, typischerweise in rote Tücher gekleideten Masaihirten
mit ihren Rinder- und Ziegenherden begegnen.
Auf der kurzen Fahrt von Namanga zum Amboseli-Nationalpark
werden Sie vielleicht schon den Allradantrieb Ihres Land Rovers zu schätzen
lernen – diese Piste ist während der Regenzeit oft unpassierbar
und während der Trockenzeit furchtbar holprig. Die Umgebung entschädigt
aber vollends – der Busch wird wilder und höchstwahrscheinlich
werden Sie Ihre ersten wilden Tiere sehen: Strausse, Gazellen, Zebras
und Giraffen.
Im Nationalpark selbst werden die Tiere natürlich weniger gestört
und man kann oft viel näher an sie herankommen.
Der fast 400 km2 grosse Amboseli-Nationalpark ist berühmt
für seine Lage am Fusse des Kilimanjaro, der mit einer Höhe
von 5895 Metern Afrikas höchster freistehender Berg ist. An einem
wolkenlosen Tag kann man mühelos die Gletscher auf dem Gipfel sehen,
die in dieser, ansonsten trockenen Gegend, üppig grüne Sümpfe
speisen. Das zieht natürlich viele Tiere in den Park, allen voran
riesige Elefantenherden. Amboseli ist einer der wunderbarsten Parks,
um wilde Tiere zu beobachten: die Vegetation ist offen, man hat kilometerweit
einen freien Blick. Wenn Sie auf der Suche nach Löwen sind, hier
werden Sie sicher Glück haben.
Sollten Sie die Verbindungsstrasse direkt zum Tsavo-West-Nationalpark
wählen, werden Sie am Fusse des Kilimanjaro entlangfahren und sicher
auch ausserhalb der Parks Wildtiere sehen.
Tsavo ist Kenias grösster Nationalpark und wurde
aus verwaltungstechnischen
Gründen in zwei Teile geteilt: Tsavo-West und Tsavo-Ost. Tsavo
ist ca. 21000 km2
gross, die niedrigsten Gebiete sind 230m, die höchsten 2000m über
dem
Meeresspiegel. Durch diese Höhenunterschiede gedeihen natürlich
die
unterschiedlichsten Vegetationen, welche demzufolge auch die unterschiedlichsten
Tierarten beherbergen. Meistenteils ist die Vegetation dicht und es
kann hier schon schwieriger sein, Tiere zu beobachten, die nicht ganz
so gross sind, wie die berühmten roten Tsavo-Elefanten. Wenn Sie
aber gekommen sind, um auch das Afrika vor der Ankunft des weissen Mannes
in seiner schier unendlichen Weite und Wildheit zu spüren, dann
ist das der Park für Sie.
Tsavo-Ost ist wieder anders: viel trockener und so kann
man hier auch Wüstentiere, wie Oryx und Gerenuk beobachten. Der
Tana, einer der imposantesten Flüsse Kenias ist auf jeden Fall
einen Abstecher wert. Unterhalb der Lugard-Stromschnellen erspähen
Sie sicher ein paar der gefrässigen Krokodile.
Vom Sala-Tor nach Malindi sind es ca. 3 Stunden Fahrt.
Die ersten beiden Stunden meinen Sie durchaus noch im Park zu sein –
der Busch ist endlos.
Kurz vor Malindi geht es stetig bergab, es wird feuchtheiss: Sie haben
die Küste fast erreicht. Mehr und mehr Palmen, saftig grüne
Avocado- und Mangobäume, kleine Dörfer und Felder säumen
den Weg. Ein letzter Rest ostafrikanischer Urwald, der Arabuko Sokoke,
wird jetzt geschützt. Auf der linken Seite kann man ab und zu einen
Blick auf den immer grösser werdenden Tana-Fluss, der inzwischen
zum Sabaki geworden ist, erhaschen.
Malindi mit seiner alten Swahili-kultur ist faszinierend.
Nun ist es an der Zeit, sich zu entspannen und die Küste zu geniessen.
Schwimmen, Sonnenbaden, Schnorcheln, Tauchen, Fischen und Wind-surfen
– es gibt
jede Menge zu tun. Ein Ausflug in den Arabuko Sokoke, den letzten Zipfel
ostafrikanischen Urwaldes, in dem Sie Vögel und unzählige
Arten von Schmetterlingen bewundern können, lohnt sich sicher.
Vielleicht sehen Sie ja sogar einen der scheuen Waldelefanten.
Watamu ist bekannt für seine herrlich blau-grüne
Bucht und den
wundervollsten Strand!
In der Nähe haben uns die arabischen Händler des Mittelalters
eine
vergessene Stadt im Dschungel hinterlassen. Die Gedi-Ruinen sind sehr
beeindruckend, zeugen sie doch vom Stand der Zivilisation vor hunderten
von Jahren. Und natürlich ist es auch ein Schauspiel, die Affen
in den Baumwipfeln hin- und herschwingen zu sehen.
Mombassa ist Kenias zweitgrösste Stadt, und grösste
Hafenstadt weit und breit. Auch hier gibt es viel Geschichte zu sehen:
das alte Fort, die engen Gassen der Altstadt und natürlich die
Swahili-kultur, die Segelboote, die Fischer am Strand… Südlich
von Mombassa, mit der Lukoni-Fähre zu errreichen, gibt es wunderschöne
Hotels, endlose weisse Strände und blaues Meer.
Die Fahrt zurück nach Nairobi dauert ca. 8 Stunden. Von der grossen
Hafenstadt ins Landesinnere führt eine gute Teerstrasse, die man
aber leider mit unzähligen, zum Teil im Schneckentempo dahinkriechenden,
überladenen Lastkraftwagen teilen muss.
Aber wieder einmal macht die Umgebung alles wett: die Strasse führt
direkt duch Tsavo-Ost und Tsavo-West, diesmal kostet es nicht mal Eintritt.
Auf dem Weg gibt es einige Campingplätze. Also wenn Ihnen die Fahrt
in einem Stück zuviel ist, machen Sie Pause.